Bürgermeister

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

ganz herzlich möchte ich mich  bei Ihnen für die vielen Glückwünsche, Anregungen und freundlichen Worte  bedanken, die Sie  mir schon im Wahlkampf und nach meiner Wahl zum Bürgermeister zukommen ließen. Ich freue mich sehr darüber. Seien Sie sich sicher, dass ich sie als  Ansporn und Ermutigung für mein neues Amt verstehe.

Die Wochen des Wahlkampfes waren für meine Familie und mich eine sehr anstrengende und zugleich  außerordentlich lehrreiche Zeit. Ich dachte, ich kenne viele Bürgerinnen und Bürger schon sehr gut. In den vergangenen Wochen habe ich aber viel Neues erfahren dürfen – viele Wünsche, Ideen und auch Sorgen, derer ich mich mit meiner ganzen Kraft annehmen will. Dafür, dass so viele von Ihnen mir offen, und kritisch begegnet sind, danke ich Ihnen von Herzen. Bedanken möchte ich mich natürlich auch bei all denen, die die mir durch Ihre Wahlentscheidung Ihr Vertrauen geschenkt haben.  Diejenigen, die sich für einen anderen Kandidaten entschieden hatten, verspreche ich, alles zu tun, um mit ganzer Kraft auch ihr Bürgermeister zu sein und sie von meiner Arbeit für unseren gemeinsamen Ort überzeugen zu können.  Die Verantwortung, die mir durch die Wahl zum Bürgermeister von Bodenmais übertragen wurde, ist für mich vor allem eine Verpflichtung – die Verpflichtung, für Bodenmais in den nächsten sechs Jahren meine ganze Kraft einzusetzen. Wenn es mir gelingt, sie alle für unsere Heimat zu begeistern, wird unser Bodenmais  auch in Zukunft eine Heimat  bleiben, auf die wir stolz sein dürfen!

Bedanken möchte ich mich auch bei meinen Mitbewerbern Jochen Koller und Sepp Weikl für den sehr fairen Wahlkampf, vor allem  bei den vielen zufälligen Begegnungen oder auch bei den gemeinsamen Veranstaltungen. Ein herzliches Vergelt´s Gott sage ich unserem 2. Bürgermeister Hans Sturm, der die Vakanz seit der Landratswahl bestens ausgefüllt hat und zusammen mit der Verwaltung, allen Mitarbeitern und dem Gemeinderat die anfallenden Amtsgeschäfte und Beschlüsse professionell abgearbeitet hat.

In den vergangenen Tagen konnte ich schon etwas in mein neues Amt hineinschnuppern. Dass mir der Start im Rathaus erleichtert wurde, war sicherlich auch auf den fairen Umgang vor, während und nach der Bürgermeisterwahl zurückzuführen. Seit dem 1. März bin ich nun in meinem Dienstzimmer im Rathaus,  durch die vielen Termine innerhalb und außerhalb von Bodenmais aber bislang nur mehr oder weniger präsent.

Ab nächster Woche werde ich jeden Donnerstag von 17.00 bis 18.00 Uhr Bürgermeistersprechstunden einrichten, bei Bedarf auch häufiger. Nutzen Sie die Gelegenheit, mit mir über Ihre Anliegen zu sprechen und Vorschläge zum Wohl unserer Gemeinde einzubringen.

Eine Flut von Informationen gibt es derzeit neben dem alltäglichen Geschäft für mich zu verarbeiten. Gespannt blicken natürlich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seit meinem ersten Arbeitstag auf den „Neuen“. In vielen Gesprächen habe ich festgestellt, dass ich mich auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Rathaus und in all den anderen Abteilungen und Teams verlassen kann. Ich habe eine Verwaltung kennengelernt, die die gut funktioniert und hoch motiviert für unseren Ort arbeitet.

Lassen Sie mich, ohne mein komplettes Wahlprogramm zu wiederholen, noch einige Themen anreißen, die ich in den nächsten Jahren in Bodenmais bewegen will. Dabei ist es mir wichtig, Projekte und Ideen auf eine möglichst breite gesellschaftliche Basis zu stellen. Wir alle wissen, wir „Bomoissa“ sind bekannt als ein besonderer Menschenschlag. Viele sagen: Der Umgang mit uns ist nicht immer einfach. Wir sind aber in jedem Fall fleißig, gesellig – und vor allem sehr heimatverbunden. All diese Eigenschaften sind beste Voraussetzungen, gemeinsam für Bodenmais die bevorstehenden Aufgaben anzugehen und auf den Weg zu bringen. Weil ich weiß, wie stark Bodenmais ist, wenn wir zusammenstehen, mache ich mir keine Sorgen um die Zukunft unserer Gemeinde. Unsere Aufgabe wird es sein, das Geschaffene zu bewahren, zu pflegen und mit Leben zu füllen. Dabei appelliere ich an Sie alle, unseren Gemeinschaftssinn in der Zukunft noch weiter zum Wohl von Bodenmais zu stärken. Denken wir daran, unsere hervorragende Infrastruktur weiter auszubauen, die Gewerbetreibenden und Gastronomiebetriebe zu unterstützen und damit auch langfristig und nachhaltig Arbeitsplätze in Bodenmais zu sichern.

In den nächsten Jahren wird uns das viel Kraft, Energie  und Geld kosten. Unser Ziel muss es sein, den Haushalt so zu gestalten, dass der Schuldenstand nicht weiter anwächst. Wir  müssen  versuchen, die anstehenden Aufgaben mit den vorhandenen finanziellen Mitteln zu bewältigen. Alle zusammen, auch wenn sicherlich die eine oder andere Entscheidung schmerzlich sein wird, müssen wir an einem Strang ziehen.

Ich fordere Sie deshalb auf und bitte Sie darum: Helfen und arbeiten Sie ehrenamtlich bei wichtigen Aufgaben, Herausforderungen und Projekten mit, bringen Sie sich ein, um das Beste für Bodenmais zu erreichen. Ich werde jedenfalls, und das darf ich Ihnen versichern, meine volle Arbeitskraft einbringen. Ich bin hoch motiviert, lernfähig und ich denke, dass mir die anspruchsvolle Arbeit viel Spaß machen wird. Ganz einfach gesagt: Unser Bodenmais liegt mir sehr am Herzen. Es ist mir eine große Ehre, Ihr Bürgermeister zu sein.

Mit einem herzlichen Glück Auf für unser Bodenmais.


Ihr
Joli Haller