Darstellung des Herrn: Kerzenweihe, Prozession und Gottesdienst

Am Freitag wird der Blasiussegen erteilt - Bitte an Gott um Bewahrung vor Halskrankheiten

 

Bodenmais (wm).

Pfarrer Alexander Kohl ruft für morgen, Donnerstag, alle Pfarrangehörigen, besonders die Erstkommunionkinderr und Firmbewerber, so wie alle kirchlichen Vereine und Verbände zur Mitfeier des Festes der Darstellung des Herrn auf. Seit der Liturgiereform 1960 wird "Mariä Lichtmeß" wieder als Fest des Herrn gefeiert. Der Festinhalt ist vom Evangelium her gegeben: Der Messias kommt in seinem Tempel und begegnet dem Gottesvolk des Alten Bundes, vertreten durch die beiden tiefgläubigen Menschen Simeon und Hanna. Der 2. Februar ist seit 1997 zugleich der "Tag des geweihten Lebens", ein Tag des Dankes und der Bitte für Menschen, die sich mit ihrem Leben ganz Gott zur Verfügung stellen.

 

Die Feierlichkeiten in Bodenmais beginnen um 19 Uhr mit der Kerzensegnung auf dem Marktplatz. Kerzen werden für einen Euro angeboten. Nach der Lichterprozession zur Pfarrkirche folgt die Meßfeier, gestaltet vom Kirchenchor. Einem altem Brauch zufolge erhalten die Kerzen, die das ganze Jahr über in der Kirche brennen und die Erstzkommunionkerzen in der Eucharistiefeier die kirchliche Segnung. Zur Segnung können von den Gläubigen auch eigene Kerzen, die im häuslichen Gebrauch Verwendung finden, mitgebracht werden. In der Kollekte bittet die Pfarrei um ein Kerzenopfer für die Pfarrkirche.

 

Am Freitag, 3. Februar, erinnert die katholische Kirche an den heiligen Bischof und Märtyrer Blasius. Von 8 Uhr bis 12 Uhr ist Krankenkommunion. Um 10 Uhr wird in der Seniorenresidenz St. Benediktus ein Wortgottesdeinst gefeiert und der Blasiussegen erteilt. In der Pfarrkirche beten die Gläubigen um 17.30 Uhr den Rosenkranz. Um 18 Uhr zelebriert Pfarrer Alexander Kohl einen Gottesdienst mit Erteilung des Blasiussegens. Auf die Fürsprache des Heiligen bitten die Gläubigen Gott, sie vor Halskrankheiten und jeglichem Unheil zu bewahren. Blasius, der zu den 14 Nothelfern zählt, rettete ein Kind, das an einer Fischgräte zu Ersticken drohte.